Winterkappes

Der Winterkappes 2021 findet nicht statt!

 

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Erster Winterkappes ein Highlight

Der erste Winterkappes liegt nun leider schon wieder hinter uns. Alle Besucher waren sich einig, dies war ein Highlight. Wetter – Borussia – Rheindahlen – alle spielten mit.

Schon in der Woche vor dem Winterkappes gab es viel Bewegung vor St. Helena, so dass viele Rheindahlener schon mal einen Blick auf den Aufbau warfen. Freitag, Nikolaus, war es dann soweit, nachdem noch im strömenden Regen den ganzen Tag aufgebaut wurde, war tatsächlich alles um Punkt 18h bereit, so dass die ersten Besucher mit heißem Glühwein oder Apfelsaft versorgt werden konnten. Die Rheindahlener Glühweinrunde erfreut sich immer größerem Zuspruch und so war dieses Jahr das Zelt bis ca. 21:30h gut gefüllt.

Samstagmorgen sah es dann so aus, als würden wir wieder einen Markt erleben, der ins Wasser fällt. Doch da hatte jemand Nachsicht mit der Zukunft Rheindahlen. Mittags hörte der Regen auf und es blieb bis tief in die Nacht trocken. Das neue Konzept, vor der Kirche einen gemütlichen Platz zu schaffen, den Markt dann von dort in die Beeckerstraße fort zu führen nahmen alle Besucher mit positiven Bekundungen an. Allerseits wurde gelobt, dass dies den Markt insgesamt gemütlicher und attraktiver macht. „Kappes & Co. ist unser Anker, sie sind jedes Fest dabei, daher war uns sehr wichtig, den Markt in diese Richtung auszudehnen. Aktuell sind wir schon auf der Suche nach weiteren Ausstellern für die nächsten Jahre“ so Thilo Klug, 2. Vorsitzender.

Zuerst wurde befürchtet, dass das zeitgleiche Spiel der Borussia viele Besucher vom Winterkappes fern halten würde, doch weit gefehlt, der Markt war auch nachmittags gut besucht, und nachdem unsere Borussia dann auch noch die Bayern besiegte, fanden viele Fans auf dem Rückweg zum Winterkappes. Samstagabend nun sollte dann der große Höhepunkt kommen. René Pütz, Frontmann von Booster spielte sein Soloprogramm auf den Stufen von St. Helena. Alexander Koentges, vielen besser als DJ Alex K bekannt, leuchtete das Portal von St. Helena so gekonnt aus, dass vielen Besuchern der Mund offen stehen blieb. Die einhellige Meinung war: so schön hätte man die Kirche noch nie gesehen. Auch René Pütz fühlte sich in dieser Atmosphäre sichtlich wohl und gab in Bestform ein vielumjubeltes Konzert, welches er zu später Stunde mit einem spontan zusammen gestellten Kinderchor beendete. Zeitweise war es auf dem Kirchenvorplatz so voll, das kaum ein Durchkommen war, doch alle Besucher waren sich einig, so ist es richtig gemütlich! Nach dem Motto, Wir sind gekommen um zu bleiben, feierte Rheindahlen bis tief in die Nacht und das Licht wurde erst nach 0 Uhr gelöscht. „Es war herrlich zu sehen, wie voll es auf dem Kirchenvorplatz war, all die feiernden Menschen, da geht einem das Herz auf. Das ist es, wofür wir das ganze Jahr arbeiten. Es ist so schön, dass wir endlich Glück mit dem Wetter hatten. Das hat Rheindahlen verdient.“ ist die Meinung von Stephan Schumacher, 1. Vorsitzender.

Am Sonntag war dann die Stimmung unter allen Ausrichtern prächtig, der erfolgreiche Abend ließ das vormittags noch etwas raue Wetter vergessen. Pünktlich zum Auftritt des Jugend Blasorchester Günhoven kam sogar die Sonne hervor und es war ein prächtiger Tag. Zukunft Rheidahlen e.V. freute sich vor allem darüber, dass die Grundschule und das Gymnasium teilnahmen und an ihren Buden ständig Kundschaft begrüßen durften. Auch die Jugendverbände KJG und KSJ waren mit von der Partie und das Stockbrot-Lagerfeuer der KJG lud noch spät zum gemütlichen Verweilen ein.

Natürlich kamen auch die kleinsten nicht zu kurz, die Weihnachtsbäckerei war so gut besucht, dass Sonntag der Teig knapp zu werden drohte. Der neue Standort im Helenatreff wurde von allen gefunden und genutzt. Jeder der einen Blick in das Kasperltheaterzelt warf war voll des Lobes, wie ein kleiner Zirkus Roncalli hörte man die Besucher sagen. Bei diesem erfolg war es bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir dieses Zelt in Rheindahlen gesehen haben. Ein besonderer Moment für viele Kinder war jedoch der Besuch des Nikolaus, in Begleitung seines Engels, am Samstagnachmittag. Nachdem dieser eine Runde über den Markt gedreht hatte nahm er in seinem Sessel auf den Stufen von St. Helena Platz und begrüßte jedes Kind persönlich.

Nachdem dann am Sonntag noch der Kinderchor der Will-Sommer-Grundschule in der Kirche auftrat war dann tatsächlich gegen 18h Schluss mit dem ersten Winterkappes. Aufgrund von vielen fleißigen Helfern lief der Abbau so reibungslos wie noch nie und später saßen dann alle Helfer kaputt aber sehr zufrieden bei einer Pizza zusammen.

„Ein solch erfolgreiches Fest, alle waren zufrieden und glücklich. Es bleibt das Gefühl, dieses Jahr einiges richtig gemacht zu haben. Wir nehmen dieses Gefühl mit ins nächstes Jahr und nach einer kurzen Verschnaufpause geht es dann auch schon in die heiße Planungsphase für das Kappesfest.“ Sagt Frank Liffers resümierend.

Gemeinsam für Rheindahlen, Zukunft Rheindahlen e.V.